MTA Zwischenprüfung zum Jahresbeginn

VON FLORIAN LUGAUER:

Gleich zum Jahresbeginn konnten die Echinger Floriansjünger mit einem erfreulichen Ereignis starten: Nach einem knappen Jahr Ausbildung stellten sich am 17.01.2020 fünf Echinger Feuerwehranwärter gemeinsam mit vier Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weng der Zwischenprüfung der modularen Truppausbildung.

Um zu dieser Prüfung zugelassen zu werden, mussten von jedem Teilnehmer über ein knappes Jahr hinweg ca. 130 Stunden in Unterrichte und Übungen investiert werden. Die Ausbildungsinhalte erstreckten sich dabei auf die kompletten Grundtätigkeiten des Feuerwehrdienstes: Von den Rechtsgrundlagen und der Verwendung der persönlichen Schutzausrüstung über die Handhabung von Rettungsgeräten und dem richtigen Einsatz von Löschmitteln bis hin zur technischen Hilfeleistung, dem Umgang mit Gefahrstoffen sowie der qualifizierten Ersten Hilfe. In all diesen Bereichen mussten sich die Teilnehmer eine Reihe von Kompetenzen in Theorie und vor allem in der Praxis aneignen. Auch der Umgang mit psychischen Belastungen und neueste Themen, wie alternative Antriebe und der Einsatz des Digitalfunks, gehörten zum Curriculum.

Unter den Augen des Prüferteams, bestehend aus Kreisbrandmeister Michael Hinterholzer, den Kommandanten der beiden beteiligten Wehren Stefan Maidl, Georg Geil (beide FF Eching), Bernhard Eicher und Markus Kistler (beide FF Weng) sowie weiteren Ausbildern der FF Eching in Person von Matthias Beth, Markus Huber, Alexander Klinar und Bernhard Kuffner mussten die Teilnehmer ihr Können zeigen. Dabei galt es zunächst einen Theorietest zu bestehen, um danach in Stationen die In- und Außerbetriebnahme eines Hydranten, die Erste Hilfe beim Auffinden einer leblosen Person, das Anlegen eines Rettungsknotens sowie die Handhabung eines digitalen Handfunkgerätes zu demonstrieren.

Am Ende des erfolgreichen Abends konnten die Echinger Leon Eckert, Markus Graf, Bartek Prawica, Nikolas Ranzus und Jonas Schlenker gemeinsam mit den Wenger Kameraden David Behrends, Benjamin Stefani und Klaus Widdau ihre Urkunden aus den Händen von Kreisbrandmeister Hinterholzer in Empfang nehmen. Auch Matthias Lochner (FF Weng) hat die Prüfung erfolgreich abgelegt, allerdings muss er noch einen versäumten Ausbildungsabschnitt nachholen. Mit dem Bestehen der Zwischenprüfung dürfen die Absolventen nun im Einsatzdienst eingesetzt werden. Das bisher Erlernte wird in den nächsten Monaten an den jeweiligen Standorten vertieft, so dass am Jahresende die Abschlussprüfung durchgeführt werden kann und sich die Kameraden dann im Verlaufe weiterer Lehrgänge beispielsweise zum Atemschutzgeräteträger oder Feuerwehrsanitäter weiterbilden können.

Kreisbrandinspektor Helmut Schmid, der die Prüfung überwachte, dankte den Teilnehmern für ihr Engagement und Durchhaltevermögen und appellierte an die Kameraden, sich weiterhin stark einzubringen, um diesen wichtigen Dienst an der Gesellschaft auch zukünftig aufrecht erhalten zu können. Nach den Worten von Ausbildungsleiter Florian Lugauer, der seinen Stolz auf das Geleistete und die Zusammenarbeit in der Gruppe sowie den Dank an die Ausbilder zum Ausdruck brachte, klang der Abend bei einer wohlverdienten Brotzeit aus.

Wenn auch Sie bereit sind, sich der Herausforderung der Grundausbildung in der Feuerwehr zu stellen, dann sind Sie herzlich willkommen: Kontaktieren Sie uns unter feuerwehr@eching.de

auf dem Bild v.l.: Ausbilder Florian Lugauer, Bernhard Kuffner, 2. Kommandant Markus Kistler (FF Weng), Alexander Klinar, Matthias Beth und Markus Huber sowie v.r. 1. Kommandant Stefan Maidl, Kreisbrandmeister Michael Hinterholzer, 1. Kommandant Bernhard Eicher (FF Weng), Kreisbrandinspektor Helmut Schmid und 2. Kommandant Georg Geil mit den Prüflingen

Comments are closed.