Juni 2014

Hohe Einsatzzahlen

VON CHRISTIAN GÖRING:

In der ersten Jahreshälfte 2014 waren bei der Freiwilligen Feuerwehr Eching die höchsten Einsatzzahlen der letzten Jahre zu verzeichnen und die beim sich leider noch immer hinziehenden Neu- und Umbau des Gerätehauses. Mit gesamt 108 Einsätzen in den ersten sechs Monaten liegt diese Zahl um 20 Einsätze höher als im Vergleichszeitraum des Jahres 2013. So erfüllte sich der Wunsch der freiwilligen Helfer, während der Bauphase rückläufige Einsatzzahlen zu haben, nicht.

Der Juni verlangte den Echinger Kräften wieder das volle Leistungsspektrum ab. Die freiwilligen Retter wurden 21-mal von der Leitstelle Erding zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten alarmiert.

Davon wurden neun Einsätze im Bereich Brand geleistet. Fünf dieser Einsätze beliefen sich auf ausgelöste Brandmeldeanlagen, welche durch Defekt oder Dämpfe, ausgelöst wurden. Eine Anlage in einem örtlichen Baumarkt hatte einen Sprinklerdefekt, welcher dazu führte, dass die Einsatzkräfte bei knapp 30 Grad Außentemperatur zu Wasserschiebern greifen mussten. Drei der Alarmierungen waren aufgrund von gemeldeten Bränden auf Freiflächen. In den frühen Morgenstunden des 14. Juni wurde ein Brand einer Gartenlaube gemeldet. Beim Eintreffen der Kräfte stand diese schon im Vollbrand und wurde daraufhin gelöscht. Ein Übergreifen auf weitere Parzellen konnte durch das schnelle Eingreifen und die hervorragende Einweisung der Melder verhindert werden.

Die meisten Alarmierungen erfolgten auch im Juni wieder im Bereich der technischen Hilfeleistung. Fünf der insgesamt zehn Alarmierungen beliefen sich auf kleinere Verkehrsunfälle bzw. auslaufende Betriebsstoffe, welche von der Freiwilligen Feuerwehr gebunden wurden. Im Verlauf des Monats wurden die freiwilligen Kräfte zu einer dringenden Wohnungsöffnung gerufen und mussten bei einem weiteren Einsatz Erste Hilfe leisten. An einem Morgen wurden die Kräfte auf eine überflutete Fahrbahn gerufen. Bei zwei Einsätzen kam es zu Verkehrsunfällen mit Lastkraftwagen. Bei einem fuhren zwei Lkw auf der Bundesautobahn A9 nach dem Autobahnkreuz Neufahrn in Richtung Nürnberg aufeinander. Bei dem Zweiten stürzte ein Lkw in der Auffahrt von der A92 auf die A9 um. Hier banden die Einsatzkräfte die ausgelaufenen Betriebsstoffe, bauten die defekte Batterie aus und sicherten die Unfallstelle mittels Verkehrsleitanhängern ab.

Abgerundet wurde das Einsatzgeschehen des Monats Juni durch zwei Sicherheitswachen. Zum einen waren Kräfte bereit, freiwillig ihren Sonntagnachmittag am 1. Juni zu opfern, um für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Allershausen wegen der dortigen 1200-Jahr-Feier eine Bereitschaft einzurichten, welche mögliche Einsätze auf der Autobahn übernommen hätten. Die zweite Sicherheitswache bildete die Absicherung der jährlichen Fronleichnamsprozession.

Die freiwilligen Kräfte aus Eching wurden zwischen dem 9. und 14. Juni jeden Tag mindestens zu einem Einsatz gerufen. In diesem Zeitraum waren es acht Einsätze. Im Verlauf des langen Wochenendes um Fronleichnam, wo sich alle Aktiven auch auf etwas Entspannung und Erholung freuten, wurden sieben Einsätze in vier Tagen gefahren. An Fronleichnam waren vier Alarmierungen zu verzeichnen.

Da es bei einigen Einsätzen im Juni vorkam, dass sich die Personen, welche einen Brand oder Unfall gemeldet haben, vom Einsatzort entfernt haben und die Kräfte dadurch die genauen Einsatzstellen schwer finden konnten, geht die Bitte an Sie, sich wie im Beispiel der brennenden Gartenlaube zu verhalten und die anfahrenden Einsatzkräften durch Einweisen zum Einsatzort zu unterstützen.

Wunsch der Aktiven ist es eine ruhige Urlaubszeit mit erheblich weniger Einsätzen verbringen zu dürfen.

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