August 2014

Viele freiwillige Stunden

VON CHRISTIAN GÖRING:

Die Freiwillige Feuerwehr Eching blickt auf einen August mit insgesamt 12 Alarmen zurück. Vier Alarmierungen wurden auf Grund des Schlagwortes Brand gefahren. Der Spitzenwert lag im Monat August mit sechs Alarmen wieder im Bereich der technischen Hilfeleistung. Zudem wurde an zwei Tagen im Gemeindegebiet eine Sicherheitswache gestellt. Ausschlaggebend für die Brandeinsätze waren in diesem Monat zwei Brandmeldeanlagen bei ortsansässigen Firmen und eine Rauchentwicklung an einem LKW. Am Monatsende brannte ein Pkw auf der A9 in Fahrtrichtung Nürnberg komplett aus. Durch die Bauarbeiten an der A9 musste hier die Anfahrt über Eching-Ost erfolgen und die Rauchsäule war weit sichtbar.

Auslaufende Betriebsstoffe wurden von den Aktiven bei zwei Alarmen gebunden. Bei einem Einsatz drohte ein Baum umzufallen, welcher von den Kräften kontrolliert abgetragen und somit die Gefahr beseitigt wurde. Zudem war das Einsatzstichwort bei einem Alarm eine dringende Wohnungsöffnung. Gefordert wurden die freiwilligen Helfer im August bei zwei Unfällen auf den umliegenden Autobahnen. Besonders nennenswert war hier ein Unfall auf der A92 in Fahrtrichtung Stuttgart, bei welchem zwei LKWs aufeinander fuhren. Der Fahrer des hinteren LKW musste von der Freiwilligen Feuerwehr Eching in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Oberschleißheim und Badersfeld befreit werden. Da der genaue Einsatzort bei der Erstmeldung falsch angegeben wurde, verstrich unnötig Zeit. Zu loben war hier die vorbildliche Rettungsgasse, welche auf zweispurigen Autobahnen wohl besser funktioniert. Verwundert mussten aber nachrückende Kräfte feststellen, dass einige PKW auf der Autobahn drehten und den Einsatzkräften in der Rettungsgasse als Geisterfahrer entgegenkamen. Es ist schon verwunderlich auf welche Ideen manche Autofahrer kommen und durch ihr Verhalten andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

Neben dem Einsatzgeschehen waren auch wieder Sicherheitswachen auf dem diesjährigen Brass Wiesn Festival zu stellen. An den zwei Veranstaltungstagen war von Veranstaltungsbeginn bis Veranstaltungsende jeweils ein Löschfahrzeug mit entsprechendem Personal vor Ort. Zeitgleich wurde der Altbestand im Feuerwehrhaus von den Aktiven ausgeräumt, damit dort die Bauarbeiten weiter fortgeführt werden können. Es zeigte sich, dass durch die vielen zusätzlichen Belastungen und die aktuell hohe Zahl von 137 Einsätzen (Stand 31.08.2014) es langsam an die Belastungsgrenze der Aktiven geht.

Seit Beginn der Bauarbeiten am Feuerwehrhaus, welche sich nun schon einen sehr langen Zeitraum hinziehen, wurde viele freiwillige Stunden zum Auf- und Umräumen im Feuerwehrhaus zusätzlich geleistet. Solche immer wieder anfallenden Eigenleistungen werden in den hohen Kosten für das Haus in keiner Weise berücksichtigt.

Die Führung der Feuerwehr möchte sich für die Bereitschaft der Aktiven zum Einsatz- und Arbeitsdienst bedanken. Sie hofft, dass es bald auch positive Nachrichten zur Fertigstellung des Hauses gibt und man sich wieder voll auf das Übungs- und Einsatzgeschehen, ehrenamtlich engagieren kann.

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