Ludwig Frey

KOMMANDANT VON 1982 – 2001:

Mit dem Tod von Franz Schindler war Ludwig Frey ab 1. November 1982 kommissarischer Kommandant. In der Jahreshauptversammlung am 18. Februar 1983 bestätigten ihn die Aktiven in geheimer Abstimmung im Amt des 1. Kommandanten. Bei den turnusmäßigen Neuwahlen 1989 und 1995 wurde er jeweils mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt.

Ludwig Frey führte zusammen mit der Gemeindeverwaltung und dem Verwaltungsrat die Planung für die Erweiterung des Feuerwehrhauses weiter, wobei Zug um Zug die Integrierung eines Saales im Dachraum Gestalt annahm. Im Juni 1986 fand nach zweijähriger Bauzeit dei Einweihung statt. Im Juli desselben Jahres richtete die Feuerwehr Eching nach zehn Jahren Pause wiederum einen Kreisfeuerwehrtag in Eching aus, mit Fahrzeugschau und Segnung des neuen Groß-Tanklöschfahrzeuges TLF 24/50, dem ersten seiner Art im Landkreis Freising.

In der Amtszeit von Ludwig Frey fiel auch der Kauf etlicher neuer Fahrzeuge. So wurde im November 1987 ein neues TLF 16/25 in den Dienst gestellt, als Ersatz für das im Jahre 1966 beschaffte alte Tanklöschfahrzeug. Im Juli 1990 löste ein BMW 520 das bisherige Vorausfahrzeug ab. Um die Löschwasserversorgung des TLF 24/50 über zwei B-Leitungen auch über weitere Distanzen sicherzustellen, beantrage Frey ein LF 16, das neben der Normbeladung ausreichend Schlauchmaterial mitführt.

Im Juli 1993 fand die Fahrzeugsegnung statt. Als schließlich das defekte Mehrzweckfahrzeug nur noch mit hohem Aufwand hätte repariert werden können, erhielt die Feuerwehr im Februar 1995 ein neues. Bei diesen Gelegenheiten vergaß Ludwig Frey nie, der Gemeinde für ihre großzügige Unterstützung der Feuerwehr zu danken.

Die wachsende Industrieansiedlungen veranlaßten Ludwig Frey, Anschaffungen im Atem- und Säureschutz zu tätigen, vor allem aber für die notwendige Ausbildung seiner Mannschaft zu sorgen, so auch durch die Ablegung des Leistungsabzeichens „Technische Hilfeleistung“. Die Einsätze wurden immer komplizierter, die Gefahren durch Chemikalien größer. Auf den Autobahnen forderten PKW-Brände und LKW-Unfälle das ganze Können eines Einsatzleiters, eine Aufgabe, der sich Ludwig Frey Tag und Nacht freiwillig stellte.

In Anerkennung seiner Verdienste wurde ihm am 28. Oktober 1989 vom damaligen Regierungspräsidenten Raimund Eberle mit dem Steckkreuz des Feuerwehr-Ehrenzeichens die höchste Auszeichnung des Innenministeriums an Feuerwehrmännern verliehen.

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