Feuerwehrhaus

GEBÄUDE:

Das aktuelle Feuerwehrhaus in der Waagstraße in Eching dient in der seiner heute vorhanden Art nicht nur der Unterbringung von Fahrzeugen, Geräten und Werkzeugen, es bietet auch zahlreiche Räumlichkeiten für interne Schulungen, der Ausbildung und den Zusammenkünften der Mannschaft und deren Angehörigen.


GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG:

Bis zum zweiten Weltkrieg stand ein bescheidenes, in ein Hüthaus eingebautes Gerätehaus an der Stelle der Einmündung der Bahnhofstraße in die Hauptstraße.

Ab dem Jahre 1942 wurde dann ein Raum im alten, jetzt ebenfalls abgerissenen Pfarrstadel benutzt. Von etwa 1951 bis 1970 diente ein Geräteschuppen der Ortsgemeinde an der Waagstraße, auf dem heutigen Gelände des BRK Eching, als Gerätehaus. In diesen zog nun das Tanklöschfahrzeug mit einem 2500 Liter fassenden Wassertank ein. Damit dieser im Winter nicht einfror, wurde eine elektrische Heizung eingebaut.


Kein Wunder, daß die neue Führungsmannschaft unter Kommandant Adolf Huber sich den Bau eines Feuerwehrgerätehauses zum Ziel machte. In langwierigen Verhandlungen mit der Gemeinde brachte man Wünsche und Möglichkeiten in Einklang.

Schließlich wurde eine Fahrzeughalle mit vier Einfahrten genehmigt, aus Kostengründen aber nicht unterkellert und mit einem Flachdach anstelle des ursprünglich ins Auge gefaßten Scheddaches ersehen. Auf einem seitlichen Anbau mit Schulungsraum, Wachraum, Büro und Arbeitsräumen war im ersten Stock eine Wohnung für den Gerätewart eingeplant. Nach Fertigstellung und Bezug des neuen Hauses im Dezember 1972 fand dann die offizielle Einweihung im Juli 1973 statt.

Durch die sprunghaft gestiegenen Anforderungen erwies sich das Gebäude jedoch bereits im Jahre 1981 zu klein. Nach dem Kauf des Mehrzweckfahrzeugs mußte sich dieses mit dem Einsatzleitwagen einen Stellplatz teilen. Für die Pflege der Atemschutzgeräte war eine Atemschutzwerkstatt erforderlich, und für die Lagerung von Ölbindemittel fehlte der nötige Raum.

In Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Feuerwehr entstand der Plan für einen unterkellerten Anbau mit zwei Einfahrten sowie einer Wasch- und Pflegehalle. Das undichte Flachdach wurde auf der ganzen Länge durch ein Pultdach ersetzt, wodurch ein Raum entstand, der – teils in Eigenleistung ausgebaut – heute bei größeren Versammlungen und Feiern anstelle des zu klein gewordenen Schulungsraums genutzt wird.

Kurz vor dem Kreisfeuerwehrtag im Jahre 1986 wurde das Gebäude seiner Bestimmung übergeben.


AUSSTATTUNG:

Neben den technischen Gerätschaften findet sich hier:

– zentraler, EDV-unterstützer Verwaltungsraum
– moderne Kommunikationsgeräte
– Funktisch
– Systemtelefone
– Fahrzeughalle
– Abgasabsauganlage
– Sanitärräume
– Werkstätten
– Fahrzeugwäsche
– Schlauchtrocknung
– Schlauchwäsche
– Atemschutzwerktstatt
– Küche
– Modellzimmer
– Stüberl
– Schulungsraum OG mit Beamer und Leinwand
– Saal

 


Erdgeschoss


Eingangsbereich

Im Eingangsbereich sind unsere Vereinsfahnen untergebracht, die als Zeichen der Kameradschaft die Besucher im Haus begrüßen.


Fahrzeughalle


Containerhalle


Funkraum, die Funkwerkstatt und das Gerätewartbüro


Lager mit Schleusen


Atemschutzwerkstatt


Werkstatt und Waschhalle


 

1.Stock


Gang


Modellbauzimmer


Schulungsraum


Saal mit Küche


Arbeitszimmer


Stüberl


 

Keller


Schlauchwaschanlage


Lagerräume und Kleiderkammer


Museum mit dem „alten“ Wachraum